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Marie-Ann Schwenk
"Die Wanderköchin"

Tel.:    04231 / 800 566
Mobil: 0162 / 65 00 583
Mo.-So. 9.00 - 22.00 Uhr

Holzmarkt 10
27283 Verden / Aller

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“ Die Küchen der Anden “

Eine kurze Einführung von Marie-Ann Schwenk

Bei einem Streifzug durch den höchsten Gebirgszug Südamerikas erlebt man nicht nur eine kulturelle und kulinarische Vielfalt, sondern auch eine geographische Besonderheit einmaligen Ausmaßes.

Bereits nur zehn Breitengrade von der Antarktis entfernt, ziehen sich die patagonischen Anden über die ganze Breite Argentiniens, bis zum 40. Grad  südlicher Breite. Sie bilden parallel zur Pazifikküste die Grenze zu Chile. Weiter nördlich bildet dieser gewaltige Gebirgszug den gesamten Westteil von Bolivien. Ab der Grenze von Peru werden die Anden dann in West- und Ostkordilleren eingeteilt. In Ecuador teilen die Anden das Festland in Pazifikküste, das Hochland und das Amazonastiefland. Ab Kolumbien gliedern sich die Anden in drei Stränge, nämlich die östlichen, die mittleren und die westlichen Kordilleren. Ab der Grenze zu Venezuela wird dann der östliche Strang nochmals geteilt, bevor der Gebirgszug sein erhabenes Ende erreicht hat.

In den mittleren Andengebieten – Peru, Ecuador und Bolivien – sowie den nördlichen Andengebieten in Chile und Argentinien hat sich eine weitgehend gemeinsame Kultur- und Kochtradition erhalten, die ihrer gemeinsamen Geschichte, nämlich der Inka-Kultur; entstammt.

Die Küche der alten Indios unterscheidet sich sehr deutlich von den Essgewohnheiten der heutigen Andenbewohner. Den alten Indios fehlten Fette und Speiseöle ebenso, wie sie sich ohne Käse und Butter ernährten. Deshalb wurden die Speisen nur gekocht und nicht gebraten oder gedünstet. Fundament der historischen, andinen Küchentätigkeit, war die Überzeugung, das alles, was auf der Erde existiert eine Seele hat und damit belebt ist. Das Leben war, und ist auch heute noch, geleitet von dem Bestreben Göttliches und Menschliches zu einer Einheit zu bringen, sowie sich gegenseitig Beistand zu leisten. Die Küche war ein heiliger Ort und auch heute noch finden sich in vielen Küchen der Anden Opferecken, die darum bitten die Familie immer zu ernähren. So wird in allen Andenländern gekocht, „um die Seele und den Magen zu ernähren“.

Die Küche in allen Andenländern wurde aus einer Kombination von alter Indiokultur, spanischer Tradition und späteren Einwandergruppen geprägt. In das Hochland sind die spanischen Eroberer ab dem 16. Jh. nicht sehr weit eingedrungen, jedoch die Küstengebiete standen so stark unter spanischer Herrschaft, dass die Ureinwohner beinahe auszusterben drohten.

Die Ernährung in den Küstengebieten war wesentlich abwechslungsreicher, denn dort wuchsen Früchte und Gemüse in großer Vielfalt und der Fischfang brachte trug ebenso zur Abwechslung im Speiseplan bei. Als typische Andenküchen-Zutaten können Amaranth, Bananenblätter, Mate, Kürbis, Bohnen, Yucca und Süßkartoffeln genannt werden.

Aus solchen und vielen anderen Zutaten werden Gaumenfreuden wie z.B. Lammkeule mit Quinoa, Gefüllte Maistaschen, Käse in Sirup, Empanadas, Gefüllter Kürbis, Bataten-Kuchen

Und noch vieles mehr zubereitet.

Es bleibt den Andenvölkern zu wünschen, dass sie weiterhin in ihren großen Traditionen leben und arbeiten können, gleichzeitig aber auch von den Segnungen des Fortschritts nicht ausgeschlossen bleiben.

Mit multikulturellen-kulinarischen Grüßen
verbleibe ich Ihre und Eure

„Wanderköchin“
Marie-Ann Schwenk

 

Leckere Rezepte für den Monat Oktober

 

 

  1. Quinoa-Salat nach Inka-Art (Peru)
  2. Kürbiseintopf (Peru)
  3. Maispasteten á la Bogotá (Kolumbien)
  4. Forelle in Tomatensauce (Bolivien)
  5. Lammrippen auf patagonische Art (Argentinien)
  6. Zwiebeln mit Amaranth-Füllung (Bolivien)
  7. Süßspeise von Süßkartoffeln (Bolivien)
  8. Walisische Torte (Argentinien)

 

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